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Wie man einen verdammt guten Roman schreibt

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Sind „verdammt gute“ Romane nicht stets Ausdruck eines Schöpfungsakts, der, quasi freischwebend, einem genialen Geist entsteigt? Wie soll man das lernen? Prof. Dr. Volker Neuhaus, Institut für Deutsche Sprache und Literatur: „In Deutschland herrscht noch immer ein Vorurteil, das in den großen Aufbruchjahren unserer Literatur in der frühen Goethezeit wurzelt: Dichtung entsteht ohne weitere Voraussetzungen, sobald die Muse das Genie küßt.“
Zwar habe zum Beispiel Goethe seinen Götz in wirklich erstaunlich kurzer Zeit hingeschrieben, sagt der Kölner Literaturwissenschaftler — betont aber, der Dichter sei bereits voll mit der Dramentradition vertraut gewesen, dank der französischen Besatzung Frankfurts sogar mit der klassischen französischen Bühnenpraxis.

Germanist Neuhoff, Herausgeber der großen Dumont Kriminal-Bibliothek, gibt diese Worte einem US-Sachbuch zum Geleit, das ein Handwerk lehren will. Dessen Autor James N. Frey maßt sich zwar nicht an, Goethes generieren zu können. Aber das Vorurteil räumt er weg, einzig Talent — und davon eine Menge — brauche es für das Romaneschreiben.

Ein verdammt guter Roman, das ist für Frey ein eindringlicher und spannender Roman. Und was der Romanautor in spe dafür braucht, kann er sich aus dem Baukasten des Erzählens holen, den Frey aufklappt: Starke, nicht stereotype Protagonisten in Konflikten, die statistisch, sprunghaft sein oder sich entwickeln können; folgenschwere Ereignisse, großartige Höhepunkte, trickreiche Perspektiven… Der Amerikaner erläutert dies streckenweise witzig und mit Beispielen aus bekannten Werken. Damit befähigt er auch jeden Leser zur Analyse, was „verdammt gute“ Romane denn so verdammt gut macht.

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